Tag der Menschen mit Behinderungen

Vor 35 Jahren – am 03.12.1981- wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen das Internationale Jahr der Behinderten ausgerufen.

Das eigentlich Wichtige ereignete sich jedoch 10 Tage später:

Auf einer historisch einmalig beispielgebenden Protestaktion entlud sich der Unmut, die Verzweiflung und die Wut der behinderten Menschen. Auf dem Höhepunkt der Veranstaltung, dem sogenannten „Krüppeltribunal“ klagten die Behindertenaktivisten die  Menschenrechtsverletzungen „Tag der Menschen mit Behinderungen“ weiterlesen

Vortrag Gender und Behinderung-aus der Frauenperspektive.

Stopp Gewalt an Frauen
16 Tage gegen Gewalt an Frauen. Programm Freiburg 2106 zum Herunjterladen

Im Rahmen der Veranstaltung „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ werden wir uns am Donnerstag, den 01.12.2016 mit einem Impulsreferat inklusive Beispielen Betroffener und anschließend offenem Austausch beteiligen.

Alle sind herzlich eingeladen. Bitte nach Möglichkeit vorher anmelden bei:

frauen@inklusion-freiburg.de

An diese E-Mail bitte auch Fragen zu weiteren Informationen (Barrierfreiheit, Inhalt etc. richten).

Frauen mB – Unabhängiges Netzwerk Inklusion Freiburg

1.12.2016 Vortrag Gender und Behinderung-aus der Frauenperspektive. Im Anschluss offener Austausch

14.00 – 16.00 Uhr • Treffpunkt Freiburg .Schwabentorring 2, Foyer, I.Stock, 79098 Freiburg barrierefreier Zugang über 80cm breiten Aufzug und Rampe für Eingangsstufe • Eintritt frei, Spenden willkommen

„Geschlecht: behindert Besonderes Merkmal: Frau“. Diesen Buchtitel aus der Bewegung der Frauen mit Behinderung beleuchten wir näher und freuen unsauf ein inspirierendes Miteinander. Hierzu laden wir Sie herzlich zu einer spannenden Begegnung ein. Für eine kleine gemeinsame Verpflegung ist gesorgt • Der Vortrag beginnt um 14.30 Uhr.

Was ist Partizipation? Ein Zusammenhang mit Teilhabe-Forschung.

„Teilhabeforschung wird sehr wesentlich »partizipative Forschung« sein müssen und Partei ergreifend für die, denen gegenüber die Menschenrechte verletzt werden. Mit dem Werk „Das Elend der Welt” weist Bourdieu (2005) erkenntnistheoretisch und forschungsmethodologisch einen Weg, der ein für die Teilhabeforschung unverzichtbares Fundament legt. Wird denen, die unter dem Aspekt der Teilhabeforschung arbeiten, diese Dimension nicht bewusst, wird sie schnell zur Legitimation beitragen, dass sich letztlich doch nichts ändern muss und die bestehenden Strukturen der Systeme der Behindertenfürsorge zu erhalten sind und diese Teilhabe schon garantieren werden. Wir sind dann wieder bei den Partnerschaften zwischen Sonderinstitutionen und Regelinstitutionen – wie gehabt. Die normierende Funktion von Forschung sollte nicht unterschätzt werden.“

Feuser, Georg: Teilhabeforschung aus Sicht von Forschung und Lehre (k)ein neuer Euphemismus ? (!). Zürich, 2011.

Unworte des Bundesteilhabegesetzes

Am 27.10.2016 fand auf Initiative des Netzwerks Inklusion Region Freiburg eine spannende Podiumsdiskussion zum höchst umstrittenen Bundesteilhabegesetz statt.

Obwohl die Veranstaltung recht kurzfristig organisiert worden war, schien der große Sitzungssaal im Technischen Rathaus Freiburg aus allen Fugen zu bersten.

Auf dem Podium:

Die hauptamtliche Behindertenbeauftragte Sarah Baumgart

Als Moderatorin Pia Maria Federer (Parität, Bündnis 90/Die Grünen, Stadträtin)

Mischa Knebel (Blinden- und Sehbehindertenverband)

Kerstin Andreae (MdB Bündnis 90/Die Grünen)

Matern von Marschall (MdB CDU) und

als Vertretung für Gernot Erler (MDB SPD) Renate Buchen (Gemeinderätin SPD).

Die Unworte der Veranstaltung´:

Zwangspooling

5 von 9 Regel

O-Ton der Anwesenden: Recht bekommt, wer über Mittel verfügt, das Recht einzuklagen.

Fazit: sozial benachteiligte Menschen mit Behinderung erwarten derzeit keine Stärkung sondern eine Schwächung Ihrer Rechte auf gesetzlich-legitimierter Ebene durch das vorgestellte Bundesteilhabegesetz.

Aussicht: Das Bundesteilhabegesetz kann schwerlich noch geändert werden, bevor es in Kraft tritt. Es soll jedoch unter anderem hinsichtlich seiner Fairness und Effizienz wissenschaftlich begleitet und evaluiert werden und somit Raum für Anpassungen bereit stellen.

Christopher Street Day (CSD) in Freiburg

Akzeptanz undTol(l)eranz – bunte Vielfalt inklusive

Drei Beispiele vom CSD 2016.

 

Feministischer Wagen

Wagen vom feministischen Zentrum (fz*) Freiburg. DAs FZ* ist ein Ort für feministischen Aktivismus und Austausch, für feministische Politik und Kultur, für feministisches Leben und Zusammensein. Hier treffen sich Frauen_Lesben_Trans_Inter_ .  http://www.fz-freiburg.de/

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gay lesbisschwul bisexuell transsexuell transgender intersexuell queer. www.rosahilfefreiburg.deRosa Hilfe.Kids.Freiburg.2016ch Der Verein „Rosa Hilfe Freiburg e.V.“ ist Träger von sozialer und pädagogischer Bildungsarbeit zur Unterstützung und Hilfe zur Selbsthilfe von Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung benachteiligt werden und wurden.

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bettyBBQ.csd.6.2016
Heimat ist nicht nur schwarz-weiß

Auch die Schwarzwald Drag Queen Betty BBQ sieht die Welt bunt.

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Verliebt in Vielfalt – All inclusive!

Was ist Partizipation? Ein Zusammenhang mit Demokratie

„Partizipation lernt man durch Partizipation,

nicht durch Vorbereitung darauf. Unterschiedliche Grade und Formen stehen dabei nicht gegeneinander, sondern bilden gerade in ihrem Zusammenspiel die Beteiligungskultur einer Organisation“

(Urban, Ulrike: Demokratiebaustein: Partizipation. Berlin: BLK 2005, S. 5)

Kontaktzeit des unabhängigen Netzwerk Inklusion im Treffpunkt Freiburg

Frauen-Büro-1Kurz notiert.

Jeden dritten Dienstag im Monat ist Kontaktzeit des Unabhängigen Netzwerks im Treffpunkt Freiburg am Schwabentorring 2.

Von 17.00-19.00 sind alle Interessierte herzlich eingeladen. Weitere Treffzeiten nach Idee und Vereinbarung.

Wir informieren, unterstützen und vermitteln soweit es möglich ist. Unser derzeitiger Schwerpunkt liegt im Bereich Gesundheit, Medizin, Behinderung und Erkrankungen aller Art und Assistenz. Wir möchten uns auch mit allen anderen Bereichen vernetzen: Umwelt, Technik, Wohnen & Bauen, Lifestyle, Philosophie & Sport, Ausbildung & Arbeit, Kunst & Kultur – wir wollen uns vieles gemeinsam denken.

Jedes Alter ist willkommen. Wir öffnen uns den jungen Menschen wie den hochbetagten und dem ganz normalen Durchschnitt.  Um besser zu werden, wünschen wir uns Anregungen und Anfragen, eine Mitmisch-Kultur und eine Leserschaft, die unserem Netzwerktreiben weder zu wohl noch zu übel sondern vielmehr unabhängig gesonnen ist.

Wir sind ein offener Zusammenschluss unterschiedlicher Akteure. Das Unabhängige Netzwerk Inklusion Freiburg ergänzt lokale inklusive Netzwerke und möchte als zivile Organisation Lücken füllen, indem wir uns ganz selbst und persönlich einbringen: von Mensch mit Behinderung für Mensch mit Behinderung.

Der Treffpunkt Freiburg (TF) ist die Einrichtung von Ehrenamtlichen für Ehrenamtliche. Er steht für Offenheit, Vielfalt und Nachhaltigkeit.  Bürgerschaftliches Engagement erhält hier Unterstützung durch Vernetzungsangebote, Öffentlichkeitsarbeit, Fortbildungen, Räume und Technik sowie Beratung rund ums Engagement.

Der TF ist im ersten Stock des Gebäudes und über einen schmal-tiefen Aufzug (80 cm Tür-Breite!) zu erreichen. Für Interessenten in Rollstühlen mit größeren Breiten, schaffen wir eine Lösung zum Treffen an den weiteren Orten, die uns offenstehen. Zum Überwinden der Stufe vor der Eingangstür hält der TF eine mobile Rampe bereit. Es gibt eine sehr großzügige Behindertentoilette, eine Küche und viele andere spannende Nutzergruppen; wir freuen uns auf den Kontakt!